WordPress: Wissen was passiert ist mit Simple History

Kevin Pliester
Veröffentlicht am

Auf der Suche nach einem guten Plugin welches mir zeigt, wer eigentlich was gemacht hat, bin ich auf das Plugin Simple History gestoßen. Simple History wird regelmäßig aktualisiert und bietet eine saubere Kombination aus Funktionalität und Performance.

Nutzt man WordPress mit mehr als einer Person, dann kann es passieren, dass jemand versehentlich mal ein Update fährt, oder eine andere Änderung vornimmt. Das Problem dabei ist, dass man im Nachhinein nicht herausfinden kann, wer das eigentlich war bzw. wann und was dort eigentlich passiert ist.

Dazu kann es auch mal sein, dass bei einem Kollegen eine bestimmte Sache nicht richtig funktioniert und man schnell wissen muss, mit welchem Browser die Person die bestimmte Aktion ausgeführt hat. Am besten direkt mit Zeitangabe und Auflistung der Aktionen.

Mit Simple History ist das alles jederzeit ersichtlich. Dazu lassen sich alle Einträge auch durchsuchen, falls es mal etwas unübersichtlich geworden ist. Das Plugin arbeitet auch mit anderen Plugins wie Advanced Custom Fields, Jetpack und Redirection zusammen. Es fällt also nicht schwer herauszufinden, welche Felder in einem Inhalt eigentlich angerührt wurden. Das alles kompakt auf einer Seite direkt im WordPress Admin.

Mit zusätzlichen Hooks und auch integrierten Funktionen, lässt sich das gesamte System auch in eigene Prozesse integrieren. So kann man bspw. Anfragen über ein Formular einfach in Simple History integrieren.

Ein Beispiel sieht so aus:

if ( function_exists( 'SimpleLogger' ) ) {
    $data = [
        '_initiator' => SimpleLoggerLogInitiators::WEB_USER,
    ];
    
    SimpleLogger()->info( 'Anfrage über das Kontaktformular versendet', $data );
}

Weitere Beispiele findest du hier: examples.php

Also mit wenigen Zeilen Code, kannst du so einzelne Events tracken bzw. loggen, ohne einen eigenen Logger dafür zu verwenden. Super nützlich.

Das Plugin funktioniert nach der Installation sofort und muss nicht extra eingerichtet werden. Einträge werden beim Deaktivieren nicht entfernt, also entsteht bei einem Wechsel zu einem anderem Plugin das Problem, dass man die Datenbank etwas aufräumen muss.

Das Plugin ist vollständig kostenlos, übersetzt, wird regelmäßig aktualisiert und funktioniert auch mit den aktuellsten WordPress Versionen.

Hat dir der Beitrag gefallen?