Pixelbart, DSGVO Embeds und Anthem von Bioware

Mit Pixelbart ist es aus, zumindest fast und nicht so richtig – aber es geht in die Richtung Angestelltenverhältnis. Warum das für mich nichts Schlimmes ist und was mich dazu gebracht hat diesen Schritt zu gehen, liest du hier.

Pixelbart und die Selbstständigkeit

Am 04.07.2016 habe ich mich mit Pixelbart bzw. als Kevin Pliester selbstständig gemacht. Mein Ziel war es, mit meinem Hobby über die Runden zu kommen. Mein Hobby war zu dieser das Basteln von Sachen mittels PHP und für WordPress.

Eine Kundenbasis hatte ich da noch nicht, also regristrierte ich mich bei Twago und wurde erst einmal ausgenommen (die Mitarbeiter sind trotzdem super!). Außerdem war der erste und einzige Kunde über Twago nicht ganz so cool, wie ich anfangs dachte. Das ist aber nicht so wichtig. Auf jeden Fall hat mir Twago nichts gebracht, außer 1000+ Euro an Kosten und einen nicht so coolen Kunden.

In der Zwischenzeit habe ich Aufträge für Julian erledigt, mit dem ich dann auch eine GbR gegründet habe. Das lief eigentlich immer ziemlich gut. Trotzdem waren wir uns häufig nicht einig, einfach weil ich ein komplizierter Mensch bin und völlig andere Ansichten vom Ganzen habe. Julian steht darauf, große Sachen und Projekte abzuwickeln. Ich stehe auf Kleinigkeiten und Open Source Zeug. Mit meiner Denke kann man nur leider kein Unternehmen führen. Deshalb wird es die GbR in Zukunft nicht mehr geben und weil ich alleine nicht weitkomme, vor allem bei einem Stundensatz von 30 Euro und der genauen Abrechnung via Timer. Ich wollte es einfach immer nur so fair wie möglich haben, hat mir nur nicht geholfen.

Auf jeden Fall habe ich beschlossen mir einen Job zu suchen. Möglicherweise habe ich auch schon etwas Neues, dass ergibt sich aber erst in den nächsten Wochen. Wenn alles gut geht, kann ich zumindest das Gewerbe nebenher führen und zumindest die Kleinigkeiten irgendwie noch in meiner Freizeit machen – damit würde ich dann bspw. mein anderes Hobby (PC-Spiele) finanzieren, was ja nicht ganz so schlecht wäre. Aber das entscheide dann nicht ich, sondern der Arbeitgeber.

Das ist auf jeden Fall der aktuelle Stand der Dinge. Deshalb gibt es aktuell auch keine Über mich-Seite und die Preise wurden überall entfernt.

Realtalk: Das mit der Selbstständigkeit hätte ich vielleicht noch irgendwie geschafft, wenn deutsche Unternehmen nicht so verklemmt wären. Da konzentriert man sich zu sehr auf alte Geschäftsmodelle. Remote und Home Office sind den meisten Unternehmen in Deutschland anscheinend noch völlig fremd.

Fiddle zum datenschutzkonformen Einbinden von Youtube und Vimeo

Außerdem gab es die Woche eine kleine Aufgabe, in der ich Youtube und Vimeo Videos datenschutzkonform einbinden sollte. Dafür gibt es bereits WordPress Plugins, allerdings konnte ich damit nicht viel anfangen – weil sie 1. nicht immer funktionierten und 2. auch nicht darauf ausgelegt sind, sie in komplett eigenen Sachen einzubauen. Die arbeiten dann mit Shortcodes oder dem Content.

Hier der jQuery Fiddle: Klick mich

Das Script ist nicht optimiert und auch sonst nicht wirklich erklärt. Aber vielleicht hilft es dir ja trotzdem weiter oder führt dich zumindest in die richtige Richtung.

Anthem

Dieses Wochenende start die öffentliche Anthem Demo. Wenn alles gut läuft, läuft das Spiel vielleicht auch einmal. Den dazugehörigen Patch, der die meisten Fehler beseitigen soll, kann man sich bereits herunterladen. Starten kann man dann hierzulande ab 18 Uhr. Ob das so intelligent ist, direkt um 18 Uhr zu starten, überlasse ich dir.

Ansonsten machte auf Reddit ein Bild für die Preise der Skins die Runde. Da wird dann darüber gemeckert, dass man in einem Vollpreistitel Skins für 20 Euro kaufen kann. Meiner Meinung nach ist das völlig in Ordnung. In Path of Exile kann man zum Teil 80 Euro für einen Skin ausgeben und dort sehen die Standardklamotten wirklich nicht schön aus. Du kannst mir gerne schreiben, was du davon hältst.

Kevin Pliester

Kevin Pliester

Langhaarig und bärtig. Schreibt hier über WordPress, Internet, Gaming und die Selbstständigkeit. Vertreibt viel zu günstige WordPress Wartungen und ist angestellter Web-Entwickler.

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